Die Chakras
Yoga ist für mich viel mehr als Bewegung auf der Matte. Es ist eine Möglichkeit, uns selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was uns guttut. Die sieben Chakras geben uns dafür eine spannende Orientierung. Lass uns gemeinsam entdecken, was hinter ihnen steckt und wie wir dieses Wissen in unseren Alltag mitnehmen können.
10/26/20264 min read
Warum jedes Chakra seine eigene Yogapraxis bekommt
Wenn wir gemeinsam die sieben Chakras erkunden, wird nicht jede Yogastunde gleich aussehen.
Je nachdem, welches Thema wir in den Mittelpunkt stellen, wählen wir passende Haltungen und Bewegungsabläufe, die das jeweilige Chakra ansprechen. Dabei geht es nicht nur darum, die Asanas auszuführen. Vielmehr wollen wir neugierig bleiben und beobachten, was wir während der Praxis über uns selbst lernen. Für mich ist das eine der schönsten Seiten des Yoga: Manchmal beginnt Veränderung schon damit, dass wir etwas erkennen und uns selbst wieder etwas mehr zuhören.
Eine gemeinsame Reise zum Jahresende
Einige von euch haben unseren Chakra-Kurs bereits einmal oder sogar mehrmals mit mir erlebt. Interessanterweise ist dieses Thema immer wieder ungefähr zu dieser Jahreszeit aufgetaucht.
Und ich finde, gerade zum Jahresende passt die Chakra-Reise ganz wunderbar.
Es ist eine Gelegenheit, innezuhalten und zu reflektieren, was das vergangene Jahr mit uns gemacht hat.
Was hat dich 2026 bewegt? Was hat dir Kraft gegeben? Was hat dich vielleicht aus dem Gleichgewicht gebracht? Und welchem Bereich deines Lebens möchtest du wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenken?
Lasst uns gegen Jahresende unseren energetischen Körper wieder mehr ins Gleichgewicht bringen, um gestärkt, klar und mit neuer Energie ins neue Jahr zu starten.
In den kommenden Wochen begeben wir uns gemeinsam auf die Reise.
Ich freue mich darauf, mit euch loszugehen. Denn je besser wir uns selbst verstehen, desto bewusster können wir unser eigenes Leben gestalten.
Together we Flow










Sieben Chakras – sieben Schlüssel zu dir selbst
In unseren Yogastunden frage ich dich immer wieder:
"Wie fühlst du dich heute?" - "Was nimmst du wahr?"
Meist fallen uns dann zuerst die Dinge auf, die direkt spürbar sind: Verspannungen, Unruhe oder Müdigkeit.
Doch was steckt eigentlich hinter diesen Gefühlen? Was, wenn dein Körper dir etwas zeigt, das weit über eine verspannte Schulter hinausgeht? Und was kann sich verändern, wenn wir beginnen, wirklich unter die Oberfläche zu schauen?
Eine wunderbare Möglichkeit, diesen Blick nach innen zu vertiefen, bieten uns die Chakras.
Das sind Energiezentren, die in unserem Körper wohnen.
In der Yogalehre spricht man traditionell von sieben Hauptchakras, die entlang unserer Wirbelsäule liegen – vom Steißbein bis zur Scheitelkrone.
Jedes Chakra steht dabei jeweils für ein bestimmtes Thema in unserem Leben.
Dazu gehören zum Beispiel grundlegende Bedürfnisse wie Sicherheit und Vertrauen, abe auch andere Themen wie Kreativität oder Intuition.
Wenn wir aus dem Gleichgewicht geraten
Im Idealfall befinden sich unsere Chakras in einem harmonischen Gleichgewicht.
Dann fühlen wir uns richtig gut und begrüßen das Leben mit offenen Armen - Ganz so, wie es am besten sein sollte.
Doch leider verläuft das Leben nicht immer so, wie wir es gerne hätten..
Stress, Konflikte, Veränderungen, Schicksalsschläge und tatsächlich auch die eigenen Verhaltensweisen können unsere Chakras - und damit uns selbst - aus der Balance bringen.
Ein Chakra kann dabei unter- oder überaktiv außer Balance sein. Die damit verbundenen Themen bekommen dann entweder zu wenig Raum oder bestimmen unser Leben zu stark.
Und irgendwann merken wir, dass wir uns einfach nicht mehr so richtig wohlfühlen.
Das Wurzelchakra – wenn uns der Boden unter den Füßen fehlt
Schauen wir uns das Ganze mal am Beispiel des Wurzelchakras an.
Es ist das erste der sieben Chakras und steht in unserem Leben für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen.
Stell dir mal vor, du machst dir seit Wochen Gedanken um deine berufliche oder finanzielle Zukunft.
Deine Gedanken kreisen ständig um das, was alles schiefgehen könnte. Und selbst nach Feierabend fällt es dir schwer, abzuschalten. Genau hier kommt das Wurzelchakra ins Spiel.
Wenn wir uns unsicher fühlen und uns der nötige Halt fehlt, kann uns das ganz schön beschäftigen.
Wir machen uns Sorgen, kommen schlecht zur Ruhe und irgendwann fühlen wir uns auch körperlich nicht mehr richtig wohl. Denn wenn das Wurzelchakra aus dem Gleichgewicht gerät kann sich das auf unterschiedliche Art und Weise in deinem Leben bemerkbar machen. Vielleicht schläfst du schlechter, bist schneller gereizt oder kannst dich kaum konzentrieren. Dein Körper ist angespannt, du fühlst dich unruhig oder hast das Gefühl, einfach nicht abschalten zu können. Manche ziehen sich in solchen Phasen auch zurück oder zweifeln plötzlich an sich selbst.
Aber keine Sorge – glücklicherweise gibt es Yoga! :-)
In den kommenden Yoga-Einheiten schauen wir uns die sieben Chakras genauer an und entdecken, wo es in unserem Leben gerade vielleicht nicht ganz rund läuft. Mit passenden Übungen nehmen wir uns Zeit, den Blick wieder mehr nach innen zu richten.
So können wir unsere Chakras gezielt ansprechen, besser verstehen, was uns gerade beschäftigt, und herausfinden, was uns hilft, wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen.
Das Wurzelchakra ist dabei nur die erste von sieben Stationen auf unserer inneren Landkarte. Ich bin gespannt, was wir unterwegs alles über uns selbst entdecken und welche neuen Perspektiven sich dabei für unseren Alltag eröffnen.
