Die Rauhnächte
Eine magische Reise zu dir selbst. Was wäre, wenn ein einziger Wunsch der Anfang von etwas ganz Besonderem wäre? Entdecke die magische Welt der Rauhnächte und erfahre, wie wir mit kleinen Ritualen und besonderen Yoga-Einheiten voller Vorfreude ins neue Jahr starten können.
10/27/20265 min read


Ein ganz besonderes Dezember-Special
Im November erwartet uns erst einmal unsere Chakra-Reise! Ein absolutes Lieblingsthema unserer Community und eine wunderschöne Gelegenheit, uns wieder intensiver mit uns selbst zu beschäftigen.
Doch ich möchte euch schon jetzt einen kleinen Einblick in unser Dezember-Thema geben, denn darauf freue ich mich unglaublich: die Rauhnächte!
Für mich ist diese Zeit jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Es fühlt sich an, als würde der Alltag für einen Moment leiser werden und eine Tür aufgehen, hinter der neue Möglichkeiten und ein bisschen Magie warten.
Was sind die Rauhnächte eigentlich?
Die Rauhnächte sind ein alter Brauch aus der europäischen Winterzeit. Traditionell sind damit die zwölf Nächte rund um den Jahreswechsel gemeint, meist zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige am 6. Januar. Früher rankten sich zahlreiche Geschichten und Bräuche um diese geheimnisvolle Zeit. Man räucherte zum Beispiel Häuser aus, um symbolisch Altes zu vertreiben, und versuchte anhand von Träumen oder bestimmten Zeichen etwas über das kommende Jahr zu erfahren.
Besonders spannend finde ich die Vorstellung, dass jede der zwölf Nächte sinnbildlich für einen Monat des kommenden Jahres steht. Die erste Rauhnacht steht beispielsweise für den Januar, die zweite für den Februar und so weiter.
Das bedeutet: Stell dir vor, du erlebst in der ersten Rauhnacht einen Moment, der dich tief berührt. Vielleicht begegnet dir ein Mensch, der dich inspiriert, oder du spürst plötzlich eine Klarheit über etwas, das dich schon lange beschäftigt. Was, wenn genau diese Begegnung oder Erkenntnis eine besondere Bedeutung für deinen Januar hat?
Unser Beispiel für den Januar könnten wir also so interpretieren:
Eine inspirierende Begegnung während des ersten Rauhnachtstages führt im Januar zu einer spannenden Möglichkeit, die sich durch einen neuen Kontakt auftut..
Was ich damit sagen will ist, dass uns die Rauhnächte einladen genauer hinzusehen, aufmerksam deiner Umgebung zuzuhören und auch den eher leisen Zeichen des Alltags Bedeutung zu schenken. Ganz natürlich beginnen wir uns dann Fragen zu stellen: Was könnte im kommenden Jahr entstehen? Was soll lieber im alten bleiben?
Für mich macht genau das - und so viel mehr - diese Zeit so besonders. Wir schaffen kleine Moment außerhalb des gewöhnlichen Alltags, in dem wir uns erlauben, groß zu träumen und unserer Intuition zu folgen.
Wenn Wünsche plötzlich Gestalt annehmen
Ein Rauhnachts-Ritual, das ich besonders mag, ist das Aufschreiben von Wünschen. Was möchtest du in deinem Leben erleben? Wonach sehnst du dich, auch wenn du noch keine Ahnung hast, wie du dorthin gelangen sollst?
Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Rauhnächte. Damals habe ich mir gewünscht, die Welt zu entdecken und dabei meinen ganz persönlichen Sinn des Lebens zu finden. Ich war noch jung und hatte nicht viel Geld. Trotzdem wurde ich auf meiner Reise an Orte und zu Menschen geführt, die ich mir vorher kaum hätte vorstellen können.
Ich wusste oft nicht genau, wohin mein Weg mich führen würde. Aber tief in mir war dieses Gefühl, dass ich einfach losgehen und darauf vertrauen kann, dass sich die nächsten Schritte zeigen werden.
Und irgendwann landete ich in Indien. Dort kam Yoga in mein Leben – und damit begann eine Reise, die mich bis heute prägt.
Wenn ich heute sehe, dass ich meine eigenen Yoga-Kurse gestalten und mit euch gemeinsam praktizieren darf, wird mir bewusst, wie viel von meinem damaligen Traum inzwischen Wirklichkeit geworden ist. Was damals als Wunsch auf einem Blatt Papier begann, ist heute ein Teil meines Lebens, den ich nicht mehr missen möchte.
Manchmal frage ich mich tatsächlich: Hat das vielleicht alles mit dieser einen Rauhnacht begonnen?
Natürlich kann ich nicht sagen, ob es daran lag. Aber ich weiß, wie viel sich verändern kann, wenn wir uns erlauben, an Möglichkeiten zu glauben, die wir heute noch gar nicht sehen können.




Was wäre, wenn auch in dir ein Wunsch steckt, der dein Leben auf eine Weise verändern könnte, die du dir heute noch nicht vorstellen kannst?
Raum schaffen für das, was kommt
Bevor wir uns neuen Träumen zuwenden, lohnt sich auch ein Blick zurück. Was möchtest du aus diesem Jahr mitnehmen und weiter stärken? Und was möchtest du endlich loslassen, damit du es nicht noch länger mit dir herumträgst?
Ich nutze die Rauhnächte gerne, um innerlich aufzuräumen. Beim Schreiben oder während einer ruhigen Yoga-Einheit entsteht für mich eine besondere Atmosphäre. Auch das Räuchern gehört dazu. Für einen Moment rückt der Alltag in den Hintergrund und ich kann wieder besser hören, was in mir selbst vorgeht.
Du musst dafür nichts Bestimmtes glauben oder bereits Erfahrung mit solchen Ritualen haben. Es reicht, wenn du neugierig bist und dich darauf einlässt, was diese Zeit für dich bereithalten könnte.
Lass uns gemeinsam träumen
Im Dezember möchte ich euch mit einem besonderen Yoga-Special in diese geheimnisvolle Zeit begleiten. Dich erwarten besondere Yoga-Einheiten und kleine Rituale, die dir helfen, das Jahr bewusst abzuschließen und dich mit deinen Wünschen für die Zukunft zu verbinden.
Wir starten bereits in den ersten Dezemberwochen. Auch wenn die Rauhnächte traditionell rund um Weihnachten stattfinden, müssen wir nicht auf bestimmte Kalendertage warten, um uns diese Zeit zu schenken. Und das Schönste: Die Aufnahmen stehen euch auch zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag zur Verfügung. Ihr könnt die Einheiten also genau dann wiederholen, wenn es für euch passt.
Ich freue mich riesig darauf, diese Erfahrung mit euch zu teilen. Denn wer weiß, welche Türen sich öffnen, wenn wir uns erlauben, ein bisschen größer zu träumen?
Vielleicht beginnt genau jetzt eine Geschichte, auf die du in einem Jahr zurückblickst und dich fragst:
War das vielleicht der Anfang?
Together we Flow
